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Schöne große Schwester.

giulia_grau_2Giulia, bitte kommen. Bei Alfa Romeo tut sich was: Die Italiener wollen die neue Giulia, zuletzt gesehen auf der IAA in Frankfurt, endlich in die Verkaufsräume rollen. Und zwar mit Motoren für ganz normale Menschen, die damit etwa zur Arbeit fahren wollen. Ob Wocheneinkauf, Judowettkampf der Tochter oder Wochenendtrip – niemand braucht ein Auto mit 510 PS (so wie die Spitzen-Giulia mit Maserati-Maschine). Viele wünschen sich aber ein Auto mit Gesicht in der Menge. Weil schon 37 Audis in der Straße parken. Die Giulia fährt gleich gut oder besser, sieht jedoch viel besser dabei aus. Die Folge: Wir als Besitzerin oder Besitzer sehen ebenfalls besser aus. Und wer, mal ehrlich, genießt das nicht?

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Happy end.

Es ist schon spät. Der Tag war lang. Der Schreibtisch ist nicht leerer, sondern noch voller geworden. Die wichtigste Mail kam nicht. Dafür 53 andere. Jetzt spricht Giulietta. Autos wie sie verfügen über eigene Fähigkeiten. Es beginnt, wenn Du sie siehst. Drei – zwei – eins, Schlüssel umdrehen. Dieser Motor markiert den Übergang vom Job zur Freizeit bereits im Leerlauf. Jetzt dauert es noch 15 Minuten bis nach Hause. Die angenehmste aufregende Viertelstunde des Tages!

Maiscremesuppe?

Der Raum ist ruhig, duftet nach Leder, und mitten drin, zwischen zwei Ledersesseln, liegt das Buch „14.000 Gründe glücklich zu sein“. Es hat auf mich gewartet. Hier ein paar Kostproben:

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Würden Sie dieses Kind einsteigen lassen?

Als Mutter und Giulietta-Fahrerin sage ich klar: „Ja, natürlich.“ Kinder dürfen immer mit. Und wenn das Kind blutet? „Erst recht!“ Was für eine Frage. Neuerdings sieht das Mountain-Bike genau so aus wie die Schuhe. Vorbei die schönen Zeiten, als es lediglich um nasse Hosen, Eis in der Hand oder Brötchenkrümel ging.

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Die Nacht der offenen Garagen.

Phantasielos und trist fügen sich die Fertiggaragen zu einer langen Reihe. Blechtore, individualisiert in den Farben der 70er, strahlen in den Farbtönen Orange, Blau, Silber oder Braun. Genauer: ehemals Orange, Blau, Silber oder Braun. Normalerweise wäre das sehr öde. Doch der Besitzer dieser Garage weiß genau, dass es darauf nicht ankommt.

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Schwarzer Bambus.

Die Farbe eines Autos verrät viel über Vorlieben. Schwarz steht für Geheimnis, Kultur, stilsicheren Geschmack. Rot zum Beispiel signalisiert Selbstbewußtsein, Temperament, Tempo, Leidenschaft. Grau und braun legen sich weniger eindeutig fest. Der schwarze Bambus demonstriert die Wirkung von Grau sehr schön: Man kann darüber streiten, ob das Schwarz, Silber oder Grau ist. Dieses Grau steht mir sehr gut.

Eure Giulietta

Darf man das Heck eines Autos Po nennen?

Wenn Kotflügel aussehen wie von Rodin, dann hat das Auto Schwung. Wie der Buckelvolvo. Das DAF-Coupe. Der Citroen DS. Oder der Saab 900. Jeder Alfa Romeo hat etwas von einer Skulptur. Außen wie innen.

Nichts für italienische Autos.

Bunte Reifen für Autos? Hilfe! Am Fahrrad gefallen sie mir gut. Beim Auto bitte nicht. Von gewissen Dodge-Pickups mal abgesehen. Auch soll es Scheichs geben, die weiße Reifen lieben.

Strand, Sand, Weite.

Wellen, Brandung, Strömung, Kraft – ein schönes Bild für Beschleunigen und Bremsen … Beschleunigen ist die Flut des Autofahrens, Ebbe das elegante Bremsen. Jetzt kann man natürlich fragen: Muss man an einem Strand ans Autofahren denken? Nein, muss man nicht. Ist eh autofrei. Gut so. Ebbe, Flut, Ebbe …

Der Rest vom Schützenfest.

Können Sie das erkennen? So viel bleibt übrig, wenn man sich den Nachtisch mit einer Sechsjährigen teilt. Unsere Tochter ist da leicht egoistisch. Erinnert mich an Fahrten mit Giulietta, bei denen ich das Steuer großzügig meiner Begleiterin überlassen habe:

„Ich will auch mal.“
„Lass mich jetzt endlich ans Steuer.“
„Du hast es versprochen.“
„Das ist gemein, sei nicht so fies.“
„Ich zieh‘ gleich die Handbremse!“
„Wir sind getrennte Leute.“

Drei Pünktchen … Neulich ging es von Hannover bis Frankfurt so. Über 300 Kilometer. Schlimmer als Folter.

Ich bin entschieden für die Quote.